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Kapitel 91: Wie eine Rose im Morgentau



Im Gedränge des Flughafens von Samara verlor ich Joanna schnell aus den Augen. Am Gepäckband wartete ich erst eine halbe Ewigkeit auf mein Gepäck, bis mir einfiel, dass ich ja nach Joannas Koffer Ausschau halten musste. Und als auch diese Hürde genommen war, verließ ich Flughafengebäude, unsicher, was mich jetzt erwarten würde. Mit Boris hatte ich nicht gerechnet. Der rundliche Mann im schwarzen Augen und roter Nase, die sicherlich vom zu vielen Wodka stammt, empfing mich überschwänglich, sobald ich die Tür durchschritten hatte. Ich wusste nicht, ob ihm bewusst war, dass ich nicht die war, die ich vorgab zu sein. Doch das spielte keine Rolle. Ich stieg also in den silbernen Wagen und fuhr mit Boris davon.




Der Himmel über Samara verfinsterte sich und es begann zu regnen. Das Auto fuhr schnell durch die tristen Vororte der Stadt, die mich stark an die Plattenbau-Siedlungen Warschaus erinnerten. Nur die ungewohnte Schrift verriet, dass ich nicht in Polen war. Schließlich hielt Boris vor einem stattlichen Gebäude im historischen Stadtzentrum Samaras, dem Hotel Bristol-Zhiguly.




Das Hotel war luxuriös. Schon von außen hatte die prächtige Jugendstillfassade mich beeindruckt und im Inneren setze sich dieser Eindruck fort. Der dunkelgrüne Marmorboden glänzte und war mit edlen Teppichen bedeckt und die Wände waren mit poliertem Edelholz vertäfelt. Ein flüchtiger Blick in das angegliederte Restaurant verriet mir, dass dieses Hotel durchaus beliebt zu sein schien. Und der Service war ausgezeichnet, denn ich hatte kaum die Empfangshalle betreten, als auch schon ein Angestellter des Hotels auf mich zukam, mir einen Tee anbot und sich umgehend um mein Gepäck kümmerte. Er sprach mich direkt als Frau Brodlowska an. Scheinbar kehrte Joanna öfters in diesem Hotel ein.




Ein Page führte mich in mein Zimmer. Ich war verwirrt, als er neben der Tür stehen blieb und keine Anstalten machte zu gehen, bis mir einfiel, dass er ein Trinkgeld erwartete. Anschließend konnte ich mich ungestört in dem weitläufigen Zimmer umsehen, welches deutlich heller gestaltet war, als die Empfangshalle, aber nicht weniger edel. Ich öffnete den Koffer, der neben dem großen Bett stand und den Joanna für mich vorbereitet hatte. Neben einigen Kleidungsstücken, einer Pistole und einem Handy befand sich dort auch ein Notebook. Ich versuchte die Waffe zu ignorieren, aber mich ließ der Gedanke nicht los, wie Joanna die Pistole unbemerkt in das Flugzeug bekommen hatte. Das würde ich sie bei Gelegenheit fragen müssen. Vorausgesetzt, ich würde je wieder ein Wort mit ihr wechseln. Ich konnte immer noch nicht fassen, dass sie mich zu dieser ganzen Aktion gezwungen hatte.




Ich legte die Waffe beiseite und schaltete das Notebook ein. Natürlich erwartete mich gleich das nächste Problem, denn es war mit einem Passwort gesichert. Ein Tatsache, die Joanna mir verschwiegen hatte. Doch ganz intuitiv probierte ich es mit dem Wort AINIGRIV und erhielt umgehend Zugang. Dieses Passwort hatten meine Schwester und ich als kleine Mädchen immer verwendet. Es war der Name unserer Mutter rückwärts geschrieben.




Auf dem Computer waren alle notwendigen Daten gespeichert, die ich für die Erfüllung meines Auftrags brauchen würde. Namen von verschiedenen Geschäftspartnern, Joannas bisherige Treffen mit ihnen und eine detaillierte Beschreibung, was ich zu tun hatte. Es war viel zu lesen und noch mehr zu merken. Aber Joanna hatte mir sehr eindringlich zu verstehen gegeben, dass ich mich gut vorbereiten musste. Andernfalls könnte dieses Abenteuer, wie sie es nannte, ein böses Ende für mich haben. Ich wollte mir gar nicht ausmalen, was genau sie damit gemeint haben konnte.




Plötzlich vibrieret das Handy, welches immer noch auf dem Boden bei den übrigen Sachen lag, und ließ mich aufschrecken. Ich ging schnell hinüber und hob ab. „Ich hoffe, du bist gut angekommen, Xana“, begrüßte meine Schwester mich. „Dieses Handy kann nicht abgehört werden, also wirst du nur dieses benutzen. Du kannst mich auch nur über dieses Handy erreichen. Drück dazu einfach die Zwei auf dem Nummernblock. Wenn alles wie geplant läuft, wird das aber nicht nötig sein. Dann kannst du schon morgen wieder bei deinem geliebten Mann sein.“ Ihre Stimme triefte vor Hohn, aber ich ignorierte es einfach.




„Im Koffer findest du ein Schmuckkästchen.“ Ich ging unverzüglich zu meinem Gepäck und fand die Schatulle. „Im Anhänger der Kette befindet sich ein Mikrofon. Du wirst die Kette heute Abend tragen, damit wir dein Treffen mitverfolgen können. In den Ohrringen befindet sich ein Lautsprecher. Boris, dein Cheufer von heute und einer meiner Männer hier in Samara, kann auf diese Weise mit dir in Kontakt bleiben.“ Ich ging zur Frisierkommode des Hotelzimmers und legte die Ohringe und die Kette an. Als ich mich so im Spiegel betrachtete, konnte ich kaum glauben, dass darin neuste Spionagetechnik verbaut sein sollte.




Joanna gab mir noch ein paar letzte Anweisungen. Und kurz bevor sie auflegte, sagte sie etwas, was mich sehr überraschte. „Viel Glück, Schwesterherz. Ich würde dich nicht hier mit hineinziehen, wenn es nicht nötig wäre.“ Sie klang aufrichtig und das verwirrte mich. Plötzlich klang sie wieder wie meine Jojo, die Schwester, die ich von früher kannte. Doch bevor ich noch weiter darüber nachdenken konnte, klopfte Boris und betrat das Hotelzimmer, um mich für das Treffen abzuholen. Es wurde also ernst.







Boris fuhr mich an den Stadtrand von Samar, mitten in das Industriegebiet. Der Wagen bog schließlich in eine enge Seitengasse und hielt im Innenhof eines verlassenen Fabrikgebäudes. Boris stieg aus, um mir die Tür zu öffnen. Unsicher kletterte ich aus dem parkenden Wagen und blickte mich um. Dieser Ort war alles andere als einladend und die spärliche Beleuchtung trug nicht dazu bei, dass ich mich wohler fühlte. Warum musste ausgerechnet dieser ungastliche Ort als Treffpunkt dienen? Hätte ein hübsches Hotelzimmer es nicht auch getan?




Boris ging voraus und führte mich durch die verlassenen Gänge der ehemaligen Fabrik. Ich zuckte zusammen, als plötzlich eine Ratte aus einem Müllhaufen heraus krabbelte und direkt vor meinen Füßen entlanglief. Nur mit Mühe konnte ich ein Kreischen unterdrücken. Ich durfte nicht so zimperlich sein. Ich folgte Boris eine wacklige Treppe hinauf, bevor er vor einer ramponierten Tür stehen blieb. Also hieß es tief durchatmen. Jetzt würde alles davon abhängen, ob mein Gegenüber mir meine Rolle als Donna Joanna Brodlowska abnahm. Ich fuhr mir nervös ein letztes Mal mit den Fingern durch die Haare und gab Boris ein Zeichen, mir die Tür zu öffnen. Er durfte mich allerdings nicht in das innere Begleiten. Das musste ich alleine durchstehen.




Ja s radostju oschidaju tschto bischu jich, Donna Joanna.“ Die Stimme gehört einem älteren Mann. Allerdings blendete der Schein der Deckenlampe mich so sehr, dass ich sein Gesicht kaum erkennen konnte. „Wy prjekrasny kak roza w utrennem solnze.“ Meine Atmung wurde schneller und ich bemühte mich krampfhaft, Stärke zu demonstrieren. Aber es viel mir nicht leicht. Und dass ich kein Wort Russisch verstand, machte es nicht einfacher.




Der alte Mann kam langsam auf mich zu, griff meine Hand und gab mir einen feuchten Handkuss. „Er freut sich, Sie zu sehen und er sagt, Sie seien schön wie eine Rose in der Morgensonne.“ Über den winzigen Lautsprecher in meinem Ohr hörte ich Boris’ Stimme, die das Gesprochene eiligst für mich übersetzte. „Spasiba, General Nabakov.“ Für ein „Danke“ reichte mein Russisch noch, aber mehr war nicht drin. In letzter Sekunde half Boris mir aus und sprach mir eine Erwiderung ins Ohr. „Otscharobatelno kak wsserda.“ Ich vermutete, dass ich sein Kompliment erwiderte. So konnte das natürlich nicht weiter gehen. Ich wusste, dass meine Schwester ein perfektes Russisch sprach und der General würde selbst mit Boris Hilfe schnell erkennen, dass ich nicht den blassesten Schimmer hatte, was ich überhaupt sagte.




Doch glücklicherweise lieferte mir General Nabakov die Rettende Idee. „Wy goworite otscheni choroscho po russki“ sagte er anerkennend und Boris übersetzte, dass er mich für mein ausgezeichnetes Russisch lobte. „Dzikuje bardzo. Takze slyszalam, ze pan general mówi doskonalnie po polsku. Jestem ciekawa, czy to prawda?“ Ich musste alles auf diese Karte setzen. In den Unterlagen auf dem Laptop hatte ich gelesen, dass General Nabakov zur Zeit des kalten Krieges Politikwissenschaften an der Jagiellonen-Universität in Krakau studiert hatte. Er musste also Polnisch sprechen. Also versuchte ich ihn dazu zu bewegen, seine Polnischkenntnisse unter Beweis zu stellen, indem ich vorgab, schon so viele anerkennende Worte darüber gehört zu haben. Wenn ich diesen Mann richtig einschätzte, würde er mir seine Sprachkenntnisse auch direkt vorführen. Ich unterstützte diese Aufforderung mit einem verführerischen Blick, allerdings kam ich mir dabei ziemlich unbeholfen vor.




Aber General Nabakov merkte davon nichts und plusterte sich sichtlich auf. Er antwortete in einem sehr guten, wenn auch nicht akzentfreien Polnisch: „Es ist schon lange her, dass ich mit jemanden Polnisch sprechen konnte. Ihre Großmutter, Donna Justyna, hatte es sich einmal zur Angewohnheit gemacht. Sie meinte, dass Russisch ihr Kopfschmerzen bereite. Eine Unverschämtheit, so meine geliebte Muttersprache zu beleidigen. Aber einer solch charmanten Frau wie Donna Justyna kann kein Mann lange böse sein. Und wie ich sehe, hat ihre Enkelin diesen Charme von ihr geerbt“. Ich atmete erleichtert auf. Das Spachproblem war also überwunden.




Aber das war nur der Anfang. Ich musste mit General Nabakov verhandeln. Das hatte meine Schwester von mir verlangt. Es ging um die Aushändigung von Geheimdienstakten, die „zufällig“ in Besitz des Generals gekommen waren und die pikante Details über das Privatleben einiger einflussreicher Politiker und Industrieller in ganz Simropa enthielten. Und diese Akten wollte meine Schwester haben. Zumindest sollte General Nabakov glauben, dass Donna Joanna an diesen Akten interessiert war.




Meine Fotostory hier im Forum: Oxana - Wege des Gewissens

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07.04.2012 01:27 stev84 is offline Send an Email to stev84 Search for Posts by stev84 Add stev84 to your Buddy List

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Uhhh wie spannend!!! Lächelt
Freu mich auf das nächste Update.



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07.04.2012 08:34 Lisbon is offline Homepage of Lisbon Search for Posts by Lisbon Add Lisbon to your Buddy List Add Lisbon to your Contact List

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wooooooa wie genial total spannend XD

ich hoffe sie muss nichts mit ihm machen was sie nicht will Oo

freu mich shcon auf alles weiter




07.04.2012 15:04 imsy90 is offline Search for Posts by imsy90 Add imsy90 to your Buddy List

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@Kimai
Vielen Dank!

@Imsy
Auch dir vielen Dank. Ich kann schon so viel verraten, dass die nächsten Stunden für Oxana nicht angenehm werden.



Meine Fotostory hier im Forum: Oxana - Wege des Gewissens
13.04.2012 23:39 stev84 is offline Send an Email to stev84 Search for Posts by stev84 Add stev84 to your Buddy List

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Kapitel 92: Erfolg



Die Geheimdienstakten, die ich von General Nabakov besorgen sollte, waren zwar interessant, aber doch nebensächlich. Joanna wusste, dass dem General nicht nur diese Unterlagen „zufällig“ in die Hände gefallen waren. Was sie wirklich wollte, waren Baupläne, die Nabokov im Safe seiner Villa aufbewahrte. Ich wusste nicht, um was es sich genau dabei handelte. Und wahrscheinlich wollte ich es auch gar nicht wissen. Joanna hat durchblicken lassen, dass es um eine neue Waffe ginge, an der das russische Militär zurzeit forschte. Und einer von Joannas Partnern war sehr interessiert an dieser Plänen.




Doch niemand durfte wissen, dass sie diejenige war, die diese Pläne besorgte. General Nabakov war ein Mann, mit dem man sich nicht anlegen sollte. Im Tschetschenien-Krieg hatte er den Ruf erlangt, ein Mann ohne Gnade zu sein. Es gab hunderte Männer, die seien Wut zu spüren bekommen hatten und viele hatten sich gewünscht, dass die Kugel dieses Mannes sie sofort erwischt hätte. Der Tod wäre ein Geschenk gewesen, im Vergleich zu der Folter, die ihnen stattdessen bevorstand, wenn General Nabakov sie erst einmal in die Hände bekommen hatte. Und diese Wut wollte Joanna auf keinen Fall am eigenen Leibe zu spüren bekommen.




Und hier kam ich ins Spiel. Ich sollte General Nabakov ablenken. Niemand in der Unterwelt wusste, dass Donna Joanna eine Zwillingsschwester hatte. Meine Großmutter, Donna Justyna, hatte im Voraus denkend dafür gesorgt, dass dieses Geheimnis wohl behütet blieb. Und jetzt konnte Joanna diese Trumpfkarte ausspielen. Während ich bei Nabakov saß, ihm Honig ums Maul schmierte und um einen angemessenen Preis für die Geheimdienstunterlagen feilschte, brach meine Schwester in des Anwesen von Nabakov ein, um die Baupläne für die neue Waffe der Russen zu stehlen. Am Ende würde niemand den leisesten Verdacht hegen, dass Donna Joanna irgendetwas mit diesem Diebstahl zu tun haben könnte.



Und der Diebstahl verlief wie am Schnürchen. Mit zwei gekonnten Schüssen aus der Schall gedämpften 9mm-Halbautomatik, schaltete sie die beiden Wachmänner am Eingang des Anwesens aus, noch bevor diese Alarm schlagen konnten. Das Alarmsystem hatte sie schon Wochen zuvor ausgekundschaftet und es fiel ihr nicht schwer, es innerhalb weniger Minuten zu deaktivieren. Allerdings würde innerhalb von fünf Minuten ein versteckter Alarm auslöst werden, den sie nicht umgehen konnte. Sie musste sich also beeilen.




Im Haus selber kam sie nur langsam voran, weil immer wieder Wachleute ihren Weg kreuzten und sie den Kameras aus dem Weg gehen musste. Doch in ihrem dunklen Tarnanzug war sie so gut wie unsichtbar und sie hatte dafür gesorgt, dass die Wachmänner an diesem Tag ein kleines Präsent in Form von Wodka erhielten. Das sollte dafür sorgen, dass ihre Aufmerksamkeit genügend sank.




Unbehelligt gelangte sie in das Arbeitszimmer des Generals im oberen Stockwerk der Villa. Die Tür war war mit einem Dietrich leicht zu öffnen. Der schwierigste Teil der Mission würde das Knacken des Tresors werden. Er war mit einem siebenstelligen Code gesichert und erforderte zusätzlich die Stimmaktivierung von General Nabakov. Der Code war kein Problem, dafür hatte Joanna das notwendige Dechiffrier-Gerät. Und die Stimme des Generals hatte ich ihr heute besorgt. Über den Anhänger an meiner Kette hatte sie seine Stimme aufgezeichnet und konnte diese nutzen, um den Tresor zu öffnen.




Mit einem deutlichen Knacken lösten sich die Bolzen aus der Verankerung und die schwere Eisenschublade glitt lautlos nach vorne. Hastig durchsuchte Joanna den Inhalt. Geld und andere Wertpapiere interessierten sie nicht. Sie wollte nur die Baupläne und fand sie schließlich in einer braunen Ledermappe. Doch die Dechiffrierung hatte länger gedauert, als sie es geplant hatte. Hastig steckte sie die Baupläne ein. Es blieb keine Zeit mehr, sie lediglich zu kopieren. In wenigen Sekunden würde der Alarm losgehen und zu diesem Zeitpunkt wollte sie nicht mehr an diesem Ort sein.




Hastig versteckte sie die Papiere unter ihrer Weste und schlich, genauso lautlos und ungesehen wie sie gekommen war, aus der Villa. Als sie von der Mauer des Anwesens in den angrenzenden Park sprang, hörte sie noch, wie die Alarmsirenen ertönten. Aber da war Joanna schon über alle Berge, und die Baupläne mit ihr.







Derweil war ich immer noch mit Nabakov beschäftigt. Er erzählte mir voller Stolz von seinen Gräueltaten in Grosny und in Kabul während der sowjetischen Besatzung. Innerlich rang ich damit, mich nicht an Ort und Stelle zu übergeben, aber ich lächelte tapfer weiter und tat so, als ob ich von ihm und seinen Heldentaten beeindruckt wäre. Joanna hatte mir deutlich gemacht, wie wichtig es war, dem Ego dieses Mannes zu schmeicheln und ihn nicht zu verärgern.




Plötzlich hörte ich wieder Boris Stimme in meinem Ohr. Ich hatte inzwischen fast vergessen, dass er in einem Raum ganz in meiner Nähe saß und jedes Wort mithörte. „Der Falke hat das Nest verlassen“. Das war das Signal, dass Joanna erfolgreich war und ich nun die Dokumente besorgen sollte. „So, General Nabakov“, säuselte ich deshalb, „ich würde zwar noch gerne weiter Ihren Geschichten lauschen, aber ich bin eine viel beschäftigte Frau. Was also ist Ihr Preis für die Geheimdienstunterlagen?




Der General wurde augenblicklich ernst. „15 Million Rubel in Gold. Die Finanzmärkte sind launenhaft und ich bin ein Traditionalist. Gold bleibt schließlich Gold.“ „Er will 400000 §. Du musst ihn runterhandeln“, forderte Boris mich auf. Und wie sollte ich das machen? Ich konnte noch nie Handeln. Bei meinen Flitterwochen in Ägypten hat sicher jeder Basarhändler den vierfachen Preis von mir abkassiert und mir diesen auch noch als Schnäppchen verkauft. Aber ich musste da jetzt durch. „10 Millionen, Nabakov. Und die Transportkosten übernehme Sie selbst. So viel Gold wiegt eine ganz schöne Menge. Und damit wir uns richtig verstehen, ich will die Originaldokument und nicht irgendeine Kopie. Ich bezahle nicht dafür, dass jeder Gauner westlich des Urals Zugriff auf dieselben Informationen erhält wie ich.




Ich hörte Boris aufkeuchen. War ich etwa zu weit gegangen? Ich bekam es mit der Angst zu tun. Doch General Nabakov sah mich zwar mit festem, aber keineswegs verärgertem Blick an. Stattdessen erhob er sich von seinem Stuhl und kam langsam auf mich zu. Er reichte mir seien Hand und zog mich zu sich hinauf. „Für diesen Preis verlange ich aber ein persönliches Entgegenkommen. Ich bin nicht nur auf dem Schlachtfeld sehr bewandert.“ Er grinste dreckig und griff mit seiner Hand nach meinen Gesäß, um unmissverständlich klar zu machen, worauf er anspielte. In mir stieg der Ekel auf und ich wollte diese widerliche Hand am liebsten weg schlagen. Oh, Gott, was sollte ich jetzt bloß machen? Wie hätte Joanna jetzt reagiert.




Doch bevor ich irgendetwas unternehmen konnte, sprang die Tür auf und ein junger Mann schritt zu General Nabakov und flüsterte ihm aufgeregt etwas ins Ohr. Mir fiel ein Stein vom Herzen und ich sandte ein stummes Stoßgebet zur Gottesmutter. Dann fiel mir auf, dass sich Nabakovs Hand, die eben noch meinen Körper begrabscht hatte, zu einer Faust ballte. Sein Gesicht lief rot an und er begann sichtlich zu beben.




„Das ist unmöglich!“, brüllte Nabakov schließlich „Wer würde es wagen sich mit General Nabakov anzulegen?!“ Der junge Mann zuckte hilflos mit den Schultern und trat dann bewusste einige Schritte zurück. Auch ich entschied, dass es das Beste wäre, wenn ich in dieser Situation einfach schwieg. Denn Nabakov kochte und ich hatte das ungute Gefühl, dass er seine Wut an seinem Boten oder, was viel schlimmer wäre, an mir auslassen könnte. Ich hatte da nämlich eine Ahnung, was ihm gerade ins Ohr geflüstert wurde. Die Nachricht von Joannas Erfolg verbreitete sich ziemlich rasant.




Doch Nabakov beruhighte sich, wenn auch nur ein klein wenig. „10 Millionen Rubel in Gold und Sie erhalten die Originale. Den Transport zahlen aber Sie. Was ist, sind wir uns einig, Donna Joanna?“ Natürlich stimmte ich zu. Ich wollte dieses Theater nur beenden und zu Dominik und meinen Kindern zurückkehren. „Die Dokumente hinterlasse ich am vereinbarten Übergabeort, sobald die Hälfte des Goldes da ist. Es war mir eine Freude, Geschäfte mit ihnen zu machen, Donna Joanna.“ Er verbeugte sich knapp und verließ dann hastig den Raum und ich sank erleichtert in meinen Stuhl zurück. Es fühlte sich an, als ob sich ein Felsbrocken von meiner Seele gelöst hätte.




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14.04.2012 17:47 stev84 is offline Send an Email to stev84 Search for Posts by stev84 Add stev84 to your Buddy List

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Mir käm bestimmt auch der Ekel, wenn mich der alte da am Gesäß angefasst und dabei dreckig gegrinst hätte Verwirrt
Soo richtig spannend die Fortsetzung und die Bilder sind auch gut geworden!! Lächelt
Freu mich schon auf das weitere Update, so wie immer Großes Grinsen Lächelt



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weist du stev das du richtig gemein bist ich meine uns so zu foltern ja
diese fortsezung war so toll <3 einfach supertastisch <3

ich freu mcih schon sooooooo sehr auf alles weitere




15.04.2012 00:15 imsy90 is offline Search for Posts by imsy90 Add imsy90 to your Buddy List

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@Kimai
Es war die Hölle für Oxana, sich von diesem alten S*** begrabschen zu lassen. Aber sie hatte auch viel zu viel Angst sich zu wehren, da sonst vermutlich aufgefallen wäre, dass sie gar nicht die ist, für die sie sich ausgiebt.

@Imsy
Tja, wenn du schon der Meinung bist, ich würde euch foltern, dann lass dich mal überraschen, was ich mir noch für Oxana ausgedacht habe.


Es freut mich sehr, dass euch die letzten Kapitel gefallen haben. In diese habe ich besonders viel Arbeit gesteckt. Vielen Dank für eure Kommentare!



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19.04.2012 21:23 stev84 is offline Send an Email to stev84 Search for Posts by stev84 Add stev84 to your Buddy List

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Kapitel 93: Bella



Ich stand auf und wollte so schnell es ging zu Boris, als jemand mich ansprach. „Joanna, Joanna. Wir haben uns schon eine Weile nicht mehr gesehen.“ Es war der junge Mann. Ich hatte vollkommen vergessen, dass er noch im Raum war. Überrascht blickte ich ihn an. Wer war er bloß. „Ich war beschäftigt“, stammelte ich. „Du weißt doch, wie das Geschäft so ist“. Ich konnte nur hoffen, dass dieser Typ schnell seinem Boss hinterher laufen würde. Doch der junge Mann machte keine Anstalten zu gehen.




„Warst du etwa so beschäftigt, dass du dich in Siena nicht einmal mehr verabschieden konntest. Ich bin morgens aufgewacht und das Bett an meiner Seite war leer. Das war nicht nett von dir, Joanna“. Er kam auf mich zu und strich meine Wange. Instinktiv riss ich meinen Kopf zur Seite und wehrte seine Hand ab. „So widerspenstig warst du bei unserem letzten Treffen aber nicht“, reagierte der junge Mann gespielt betroffen. „Ich kann mich noch genau erinnern, wie du vor Vergnügen geschrien hast, als ich es dir besorgt habe, immer und immer wieder.“




Plötzlich meldete sich Joanna über den Chip in meinem Ohr. Sie war gerade erst zu Boris gestoßen. „Das ist Giovanni Martinelli. Ich hatte vor sechs Monaten eine Romanze mit ihm. Er ist ein enger Freund von General Nabakov. Du musst das Spiel also unbedingt weiter spielen, sonst war alles umsonst.“




Was? Ich sollte noch weiter so tun, als ob ich meine Schwester wäre? Und das auch noch vor einem Mann, der offensichtlich mit ihr geschlafen hatte und es gerne wiederholen wollte, wenn ich seien Blick richtig deutete. „Es tut mit leid, Giovanni, aber ich hatte dringende Geschäfte, die nicht warten konnten.“ Er sah mir in die Augen, griff grob nach meinem Handgelenk und zog mich zu sich heran. Ich war so überrumpelt, dass ich keine Gegenwehr leistete, als er seien Lippen ungestüm auf meine presste und seine Zunge Einlass in meinen Mund forderte.




„Bella, wie habe ich das vermisst“, gestand er, als seine Lippen sich wieder von meinen lösten. „Da verzeihe ich dir sogar, dass du mich einfach ohne ein Wort hast sitzen lassen.“ Mit seiner Hand strich er über meine blasse Wange. Ich wusste nicht, was ich darauf entgegnen sollte und Joanna machte auch keine Anstalten, mir irgendeinen Hinweis zu geben. „Lass uns von hier verschwinden, Bella. Ich habe ein nettes Hotelzimmer gleich hier in der Nähe. Da können wir dort weiter machen, wo wir vor sechs Monaten aufgehört haben.“ Ich wollte nicht mit diesem Mann mitgehen. Doch ein eindringliches „Tue es!“ von Joanna ließ mir gar keine andere Wahl.




Ich ging also mit diesem Giovanni mit. Vor dem Fabrikgebäude wartete bereits ein Wagen auf uns beide und ich stieg mit ihm in das Auto. Plötzlich meldete sich erneut Joanna über die Wanze in meinem Ohr. „Ich will, dass du ihn mit in sein Hotelzimmer begleitest. Lass dich auf ihn ein. Giovanni darf auf keinen Fall Verdacht schöpfen. Boris wird kommen und die da rausholen bevor Giovanni zu weit gehen kann.“




Ich fühlte mich nicht wohl bei dieser Sache. Schon im Auto wurde Giovanni zudringlich und ich konnte erahnen, wie es im Hotelzimmer weiter gehen würde. Joanna ermahnte mich noch ein weiteres Mal eindringlich, seine Annährungsversuche nicht zu deutlich abzulehnen. Doch es fiel mir schwer und am liebsten hätte ich ihn weit von mir gestoßen, als seine Hände begannen, meinen Körper zu erkunden.

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Irgendwie gelang es mir, ihn zurück zu halten. Doch ich wusste, dass mir das nicht mehr sehr lange gelingen würde. Giovanni wurde zunehmend ungeduldig. Als wir in seinem Hotelzimmer ankamen, lag ein Päckchen auf dem großen Doppelbett. „Ich habe schnell ein Geschenk für dich kommen lassen, Bella. Mach es auf.“ Ich folgte zögerlich seiner Bitte, aber insgeheim war ich froh für diese Verzögerung. Boris sollte sich mit der Rettungsaktion beeilen, denn ich wollte schleunigst von hier weg.




Ich hob den Deckel des Kartons und fand darin ein Negligee. „Bei unserem letzten Treffen hast du genau so eins getragen, Bella“, flüsterte Giovanni über meine Schulter in mein Ohr. „Ich will, dass du es für mich anziehst.“ Ich bekam eine Gänsehaut bei dem Gedanken, mich diesem Mann fast nackt zu zeigen. Doch ich sah keinen Ausweg. Ich betete, dass Boris gleich hier auftauchen würde. Und bis es so weit war, musste ich das Spiel mitspielen. Ich warf Giovanni deshalb den verführerischten Blick zu, der mir in dieser Situation gelang und verschwand im Bad.




Ich ließ mir viel Zeit mit dem Umziehen. Und selbst, als ich fertig war, setzte ich mich einfach auf den Rand eines Podestes neben der Dusche, nur um nicht wieder hinaus zu müssen. Doch irgendwann wurde Giovanni ungeduldig. „Bella, wie lange willst du mich noch warten lassen? Komm zu deinem Hengst.“ Ich atmete tief durch und trat dann aus dem Badezimmer.




Ich schämte mich furchtbar. Vor allem, als ich bemerkte, dass Giovanni nur in Unterwäsche bekleidet auf dem Bett saß. Und ihm entging meine Zurückhaltung keineswegs, allerdings interpretierte er sie auf eine ganz andere Weise. „Oh, du willst heute als die unschuldige Jungfrau spielen? Du weiß, wie mich dieses Spiel anmacht.“ Ich begann leicht zu zittern. Warum half mir bloß keiner? Und warum war Boris noch immer nicht da?




Giovanni erhob sich vom Bett und holte zwei Sektgläser, die auf dem Nachttisch vorbereitet standen. Eines davon reichte er mir. „Lass uns auf unser unerwartetes Widersehen anstoßen, Bella. Hoffentlich muss ich am nächsten Morgen nicht wieder alleine aufwachen.“ Ich lächelte mutig und nahm dann einen großen Schluck von dem prickelnden Getränk. Giovanni nippte nur kurz an seinem Glas, nahm dann auch meins aus der Hand und stellte beide auf dem Schreibtisch ab.




Und dann kam er auf mich zu. Ich wich instinktiv einen Schritt zurück, doch Giovanni zog mich mit einem kräftigen Griff zu sich heran. „Nein, Bella, heute wirst du mir nicht entwischen“. Und dann begann er ungestüm meinen Hals und mein entblößtes Dekoltee zu küssen. Ich schloss meine Augen und ließ alles über mich ergehen. Aber ich betete, dass mich jemand aus dieser furchtbaren Situation retten würde.




Doch es kam niemand. Und Giovannis Hände drangen forsch unter mein Negligee. Das ging zu weit. Ich wollte nicht mehr und versuchte mich zu wehren, doch das stachelte ihn nur noch mehr an. Und plötzlich begann sich alles um mich herum zu drehen. Das Hotelzimmer begann vor meinen Augen zu verschwimmen und ich merkte, wie meine Knie nachgaben. Verwirrt blickte ich in Giovannis Gesicht, auf dem sich ein fieses Grinsen abzeichnete. „Ich habe dir doch gesagt, dass du mir diesmal nicht entkommen wirst“. Diese Worte waren die letzten, die ich hörte, bevor alles um mich herum schwarz wurde.


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21.04.2012 22:15 stev84 is offline Send an Email to stev84 Search for Posts by stev84 Add stev84 to your Buddy List

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Oh ha... was für ein Update.... O.o
wie kann der Penner nur Oxana was ins getränk mischen...die arme... Ärgerlich
Bin gespannt wie es weitergeht. Lächelt



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23.04.2012 14:21 Lisbon is offline Homepage of Lisbon Search for Posts by Lisbon Add Lisbon to your Buddy List Add Lisbon to your Contact List

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wow überragend
super klasse
wie kann er nur und wiso kommt keiner zu hilfe
arme oxana
Böse freu mich aber shcon tierisch aufs nächste update




25.04.2012 23:26 imsy90 is offline Search for Posts by imsy90 Add imsy90 to your Buddy List

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@Kimai
Giovanni hat es von Anfang an darauf angelegt, sich an Joanna zu rächen. Er kann ja nicht ahnen, das er gar nicht sie, sondern lediglich ihre Zwillingsschwester vor sich hat. Und da Giovanni auch ein Verbrecher ist, wir er nichts Gutes mit Oxana vor haben.

@Imsy
Tja, Hilfe hat Joanna Oxana ja versprochen, aber es dauert einfach, bis sie endlich ankommt. Wer weiß, ob es dann nicht schon zu spät für Oxana sein wird? Aber noch besteht Hoffnung.

Ich freue mich, dass euch beiden das Update so gut gefallen hat. Und vielen Dank für eure Kommentare. Ich freue mich immer sehr darüber. Das nächste Update folgt am Wochenende.



Meine Fotostory hier im Forum: Oxana - Wege des Gewissens
27.04.2012 21:22 stev84 is offline Send an Email to stev84 Search for Posts by stev84 Add stev84 to your Buddy List

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Kapitel 94: Süße Dunkelheit



„Boss, sie wird wach“. Eine dumpfe Stimme drang an mein Bewusstsein. Langsam öffnete ich meine Augen, doch in dem Dämmerlicht konnte ich kaum etwas erkennen. Ich versuchte mich zu bewegen, doch es ging nicht. Panik stieg in mir auf. Es dauerte einige Minuten, bis ich realisierte, dass ich gefesselt war. Dann fiel mir auf, dass ich plötzlich eine Jeans und ein schwarzes Oberteil trug. Was war bloß passiert? Und wo war ich?




„Sie mal an, wer endlich aufgewacht ist.“ Ich blickte auf und sah direkt in Giovannis Gesicht. Erneut versuchte ich mich von den Fesseln zu lösen, doch das löste bei Giovanni nur ein Lachen aus. „Spar dir deine Kräfte, Joanna, du wirst sie noch bitter nötig haben. Du entkommst mir nicht.“ Er ging zu einem Schreibtisch hinüber und holte etwas. Direkt vor meinen Augen ließ er meine Halskette mit dem eingebauten Mikrofon aus seiner Hand fallen, die nun wie ein Uhrpendel hin und her schwang. „Beeindruckende Technik, Joanna. Und die Ohrringe erst. Wir hatten sie beim ersten Check glatt übersehen.“




„Aber glücklicherweise gibt es ja Rudolf“, er zeigte auf einen finsteren, hageren Mann in der Ecke. Wahrscheinlich war es seien Stimme, die ich zuvor gehört hatte. „Er ist ein sehr genauer Mann.“ Meine Kette und die Ohrringe waren weg? In diesem Moment wurde mir bewusst, dass ich nun völlig auf mich allein gestellt war. Keiner konnte mir jetzt mehr helfen. Ich bekam Angst, furchtbar Angst. Wo war ich hier bloß hineingeraten? Vorgestern war ich noch bei Dominik und den Kindern und heute wurde ich von einem unberechenbaren Ganoven festgehalten. Das musste alles ein schlechter Traum sein!




„Was wollen Sie von mir?“ Diese Frage kostete mich alle Kraft, die ich aufbringen konnte, und ich sah Giovanni ängstlich an. „Warum denn so förmlich, Joanna?“, er kam mit seinen Gesicht bis auf wenige Millimeter an meins heran, sodass ich seinen heißen Atem spüren konnte. „Du weiß ganz genau, weshalb du hier bist. Und wenn du hier wieder lebend raus kommen willst, dann solltest du deine Spielchen vergessen. Noch einmal legst du mich nicht herein.“




Ich wusste nicht, wovon er sprach. Meine Schwester muss ihn irgendwann hintergangen haben, aber woher sollte ich etwas davon wissen? Ich blickte Giovanni immer noch an, wie ein verängstigtes Kind, doch davon nahm er kaum Notiz. „Weißt du eigentlich, was das für ein Gefühl war, vor sechs Monaten. Da wach ich auf, und die Frau, die ich noch wenige Stunden zuvor geliebt hatte ist weg. Und was muss ich dann feststellen? Alle meine Festplatten mit den Zugangscodes zum chinesischen Sattelitennetzwerk sind auf wundersame Weise unbrauchbar. Hast du wirklich geglaubt, dass ich nicht sofort wusste, dass du mich nur ausgenutzt hast, um an die Daten zu kommen?“ Sein Blick spiegelte blanken Hass wider.




„Als ich dich dann gestern bei General Nabakov sah, wusste ich, dass meine Chance zur Rache gekommen war. Du hast es mir allerdings leichter gemacht, als erwartet. Im Sekt war ein Schlafmittel. Das du das nicht durchschaut hast? Ich verstehe immer noch nicht, warum du überhaupt so bereitwillig mitgekommen bist. Hab ich etwa doch Eindruck bei dir hinterlassen? Du warst nur Mittelmaß, wenn ich ehrlich bin. Jede Hure in Neapel hat mehr zu bieten, als du, Joanna. Aber richtig, dein versoffener Gorilla sollte mich beseitigen, während du mich ablenkst, habe ich Recht? Nur zu dumm, dass ich schneller war. Dieser Fettsack war wirklich kein Gegner für mich.“ Boris!? Oh mein, Gott, er hatte Boris umgebracht! Ich begann am ganzen Körper zu zittern, denn ich erkannte, dass dieser Mann zu allem fähig war.




Giovanni packte mich am Kinn und zwang mich dazu, ihm direkt in die Augen zu sehen. „Ich will meine Daten zurück, Joanna. Wo hast du sie versteckt?“ Oh Gott, oh Gott, bitte hilf mir! Woher sollte ich wissen, wo die Daten waren? Ich war doch nicht die, für die er mich hielt. „Ich habe sie nicht“, antwortete ich deshalb wahrheitsgemäß. Ich hatte Mühe damit, dass meine Stimme sich nicht überschlug. „Das war ein Fehler, Joanna. Du hättest mir einfach sagen sollen, wo du die Daten hast. Aber du hast es ja so gewollt.“ Er trat einen Schritt von meinem Stuhl zurück und nickte Rudolf zu, der dreckig grinste. Der Schmerz, der dann folgte, war unbeschreiblich. „Ahhhhh!“ Ich schrie wie eine Wahnsinnige. Mein ganzer Körper zuckte und der Geruch von versengtem Haar drang an meine Nase. Erst als der Schmerz nachließ, erkannte ich, dass ein Stromschlag meinen Körper durchzuckt hatte.




„Nun, vielleicht hast du deine Meinung inzwischen geändert, Joanna. Das war nur eine kleine Kostprobe von dem, was dich noch erwartet, wenn du mir nicht sagst, was ich hören will.“ Ich zitterte heftig und unter Schluchzen beteuerte ich, dass ich seien Daten wirklich nicht hatte. Doch Giovanni lachte nur hämisch und im gleichen Augenblick durchzuckte der nächste Stromschlag meinen Körper. Der Schmerz war noch viel unerträglicher, als beim ersten Mal. Tränen liefen über mein Gesicht, doch das beeindruckte Giovanni nicht im geringsten.




Nach dem dritten Schlag spürte ich, wie mein Herz unkontrolliert raste. Ich hatte das Gefühl, als ob meine Brust jeden Moment zerspringen würde. „Bitte aufhören“, flechte ich Giovanni unter Tränen an. „Hör bitte auf. Ich weiß nicht, wo deine Daten sind. Ich bin nicht die, für die du mich hältst. Ich bin nicht Joanna. Ich bin es wirklich nicht!“ Doch Giovanni schüttelte nur den Kopf. „Also wirklich, Joanna. Du musst dir schon eine bessere Geschichte einfallen lassen. Als ob ich die Frau nicht erkennen würde, mit der ich wochenlang das Bett geteilt habe.“




Ich weiß nicht, wie lange Giovanni mich noch quälen ließ. Irgendwann hatte ich aufgehört zu zählen und jedes Zeitgefühl verloren. Ich hörte kaum noch seine Fragen, spürte nicht, wie er mich schlug, wie die Stromschläge meinen Körper durchzuckten. Ich konnte irgendwann nicht einmal mehr weinen. Schließlich verlor ich das Bewusstsein. Das erlöste mich…. zumindest für den Augenblick.







Aus weiter Ferne drang das Tropfen von Wasser an mein Ohr und allmählich kam ich wieder zu mir. Doch damit kehrte auch der Schmerz zurück. Ich stöhnte heftig, als ich versuchte, mich zu bewegen. Alles tat weh, meine Arme, meine Beine, meine Brustkorb, mein Gesicht, einfach alles. Ich realisierte, dass ich auf kalten, dreckigem Beton lag. Ich schlug meine Augen auf und blickt mich um, so weit es ging, ohne meinen Kopf zu bewegen. Ich war allein.




Ich hatte nicht die Kraft, mich aufzurichten. Also bleib ich liegen. Der Dreck und die Feuchtigkeit waren mir egal. Mir war alles egal. Ich wollte nur, dass der Schmerz aufhörte. „Nimm mich zu dir, Herr“, flüsterte ich kraftlos und spürte, wie Blut aus meinem Mund quoll. „Herr, erlös mich von diesen Qualen.“ In diesen Moment wünschte ich mir nichts mehr, als zu sterben und in Gottes himmlisches Reich aufgenommen zu werden. Und als sich die süße Dunkelheit erneut um mich legte, schien mein Wunsch sich zu erfüllen.




Meine Fotostory hier im Forum: Oxana - Wege des Gewissens
28.04.2012 20:42 stev84 is offline Send an Email to stev84 Search for Posts by stev84 Add stev84 to your Buddy List

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OMG wie heftig die arme oxana
und was macht die schwester nur hallo das geht zu weit die arme
hoffentlich bekommt sie bald hilfe

wider mal hast du dich selbst übertroffen stev Lächelt

grandiose fortsezzung einfach super




28.04.2012 23:12 imsy90 is offline Search for Posts by imsy90 Add imsy90 to your Buddy List

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Da muss ich imsy recht geben.. echt heftig. Arme Oxana. Traurig
Also diese schrammen und blaue flecken sehen hammer aus. ^^
Und das er Boris umgebracht hat... wääh... blödmann Ärgerlich

Super Bilder und ich freu mich schon auf das nächste grandiose Update! Lächelt



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30.04.2012 08:02 Lisbon is offline Homepage of Lisbon Search for Posts by Lisbon Add Lisbon to your Buddy List Add Lisbon to your Contact List

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Kapitel 95: Ein rettender Engel



Irgendwann hörte ich ein Geräusch…eine rostige Tür, die in den Angeln knartschte. Gott hatte mich also nicht erhört. Ich lag immer noch auf dem kalten, feuchten Boden. Ich hörte Schritte, die auf mich zukamen. Es würde also weiter gehen. Ich konnte nicht mehr. Noch einmal würde ich diese Qualen nicht ertragen können.




Die Person beugte sich zu mir herunter und streckte ihre Hand aus. Ich konnte es verschwommen aus dem Augenwinkel erkennen. Hätte ich die Kraft gehabt, wäre ich zurückgewichen. Aber so konnte ich nur voller Angst auf den Schmerz warten. Doch stattdessen strich diese Hand mir sanft eine blutige Strähne aus dem Gesicht und streichelte meine Wange. Ich begann zu zittern, denn diese plötzliche Zärtlichkeit konnte nur ein perverses Spiel sein, um mich weiter zu quälen. „Oxana, Oxana komm zu dir“, redete die Stimme beruhigend auf mich ein. Sie kam mir seltsam bekannt vor. „Du musst wieder zu dir kommen. Du musst fliehen. Beeil dich.“ Die Stimme klang sanft, aber ich hörte die Dringlichkeit heraus.




Unter größter Anstrengung, hob ich meinen Kopf. Alles drehte sich und die Sicht vor meinen Augen verschwamm. Die Person, dieser unbekannte Mann, half mir mich auf zu richten und stützte mich mit kräftigem Griff. „Oxana, hör mir genau zu. Folge dem Gang nach rechts und dann an der Gabelung noch einmal nach rechts“, flüsterte er in mein Ohr. „Am Ende des Gangs kommst du zu einer Leiter. Die musst du hinauf klettern. Es wird schwer, aber es ist der einzige Weg hier raus. Du kommst in einem Wald raus. Wenn du draußen bist, läufst du nach Süden. Lauf einfach auf die Bergekette zu. Nach etwa fünf Kilometern stößt du auf eine viel befahrene Straße. Wenn du es bis dahin schaffst, dann bist du in Sicherheit. Es tut mir Leid, dass ich nicht mehr für dich tun kann. Mir tut so viel Leid. Verzeih mir, Tochter.“




Er ließ mich los und ich fiel benommen zurück und stützte mich an der Wand ab, so gut es ging. Dann war der Mann wieder verschwunden. Ich drohte wieder in Ohnmacht zu fallen, doch dann drangen seien Worte an mein Ohr. Er hatte mich Tochter genannt! Schlagartig wurde ich wieder klar im Kopf. War das möglich? Die Stimme, sie kam mir gleich so vertraut vor, auch wenn ich sie seit Jahren nicht gehört hatte? War es möglich, dass... Dad gerade hier in meinem dunklen Verlies gewesen ist?




Aber er war doch tot? Er war vor fünf Jahren mit seiner Jacht auf dem Atlantik in einen Sturm geraten und ums Leben gekommen. Es musste ein Traum gewesen sein. Oder eine Halluzination. Oder es war einfach nur ein fremder Mann. Aber er hatte mich Oxana genannt! Er wusste genau, dass ich nicht Joanna war. Das konnte nur Dad wissen. Aber das war unmöglich, es musste also doch ein Traum gewesen sein. Egal, was es war, ich war wieder hell wach. Mein ganzer Körper schmerzte und ich musste mich zusammenreißen, um nicht laut aufzuschreien, aber ich rappelte mich auf. Die Tür! Sie war offen! Es war also wirklich jemand bei mir gewesen.




Vorsichtig spähte ich hinaus in den Gang. Er war kaum beleuchtet und in den Schatten konnte sich leicht jemand verstecken. Aber ich musste es riskieren. Wenn ich hier leben raus wollte, musste ich vertrauen, dass dieser Mann, wer immer er auch war, mir den richtigen Weg beschrieben hatte.




Also lief ich los. Besser gesagt, ich humpelte, denn mein linkes Bein tat höllisch weh. Ich erkannte eine tiefe Wunde auf dem Oberschenkel, die immer noch blutete, doch ich hatte keine Zeit, mich damit zu beschäftigen. Ich musste weiter. Plötzlich gefror mein Herz. Ich hörte schwere Schritte auf dem kahlen Betonboden widerhallen. Sie wurden immer lauter, also kam jemand direkt auf mich zu. Ich blickte mich hastig um, doch ich konnte mich nirgends verstecken. Was sollte ich bloß tun?




Doch es blieb keine Zeit zum Nachdenken. Plötzlich bog dieser Schrank von einem Mann um die Ecke und lief direkt in mich hinein. Zu meinem Glück war er genauso erstaunt mich zu sehen, wie ich erstaunt war, als ich seien Schritte näher kommen hörte. Aber ich hatte ihn zuerst gehört. Und dieser Bruchteil einer Sekunde, den er brauchte um zu verstehen was hier vor sich ging, genügte, um mir den entscheidenden Vorteil zu verschaffen. Geistesgegenwärtig trat ich zu und schlug die Waffe aus seiner Hand. Und bevor er reagieren könnte, trat ich mit aller Wucht, die ich aufbringen konnte gegen seinen Brustkorb.




Er taumelte zurück. Doch jetzt sah er, dass nur eine kleine, schwache Frau vor ihm stand. Blutüberströmt und verletzt. Er fühlte sich überlegen, und das zu Recht. Doch in meinem Inneren breitete sich eine ungekannte Wut aus. Ich würde nicht in diesem Drecksloch sterben. Ich würde es nicht zulassen. Und ich weiß nicht, woher ich die Kraft nahm. Aber ich trat zu und erwischte diesen Kerl genau unter seinem Kinn. Alles was ich über Kampfsport wusste, hatte ich in diesen einen Tritt gesetzt.




Und plötzlich sackte der Kerl wie ein schwerer Sandsack in sich zusammen und fiel krachend auf den Boden. Erschrocken blickte ich auf seinen regungslosen Körper, der vor mir lag. War er etwa tot? Ich wollte es gar nicht wissen. Zitternd hockte ich mich zu ihm herunter und griff nach seiner Pistole. Mit der Waffe in der Hand rannte ich weiter, ohne auch nur noch einen Gedanken an ihn zu verschwenden.




Ich rannte, so schnell mich meine müden Beine es zuließen. Doch ich spürte, dass mir langsam die Kraft ausging. Aber ich durfte nicht aufgeben. Ich musste es hier heraus schaffen. Bilder schossen durch meinen Kopf. Bilder von Dominik, wie er mich in seinem Arm hielt. Bilder von Kinga und Klaudia, meinen zwei kleinen Mädchen. Wenn ich es hier nicht hinaus schaffen würde, würde ich niemals sehen, wie mein Pummelchen in die Schule kam, wie Kinga ihre erste große Liebe traf, wie sie zur Uni ging. Nein, ich musste kämpfen. Für meine Familie musste ich das überstehen.




Ich bog um die nächste Ecke und in etwa 50 Metern Entfernung konnte ich im Zwielicht einer Lampe die ersehnte Leiter sehen, die mich in meine Freiheit führen würde. Es waren nur noch wenige Meter. „Bleib sofort stehen, Joanna.“




Giovannis Stimme hallte in dem engen Gang wider. Innerlich sank ich zusammen. Jetzt war alles vorbei. Jetzt kam ich nicht mehr lebend hier heraus. Der Weg in die Freiheit war so nah und doch unerreichbar für mich. „Ich weiß zwar nicht, wie du es geschafft hast zu fliehen, aber deine Flucht hat hier ein Ende, Joanna!“ Kinga! Klaudia! Dominik! Nein, hier würde ich nicht enden! Ich straffte meine Schultern und drehte mich langsam zu Giovanni um. Er lachte. „Du bist wirklich ein amüsantes Ding, Joanna. Wir hätten viel Spaß zusammen haben können. Aber du musstest mich ja betrügen. Und jetzt sei ein braves Mädchen und komm zu mir. Vielleicht sehe ich ja über deinen Fluchtversuch hinweg. Immerhin hast du mich gut unterhalten.“




Ich hielt meinen Blick aufrecht und ging auf ihn zu. Ich würde mir keine Blöße mehr vor ihm geben. Nicht noch einmal. Der Gang war schlecht beleuchtet. Und das war mein Glück, denn so bemerkte Giovanni erst, dass ich etwas hinter meinem Rücken verborgen hielt, als es für ihn zu spät war.




„Was versteckst du da?“, fragte er mehr belustigt als besorgt und es sollten seine letzten Worte sein. „Ein Geschenk für dich, Giovanni.“ Blitzschnell zog ich die Pistole hinter meienm Rücken hervor, richtete sie auf diesen räudigen Widerling und drückte ab.




Ich sah das Entsetzen in seinen Augen, als die Pistolenkugel seinen Brustkorb durchschlug. Er konnte es nicht fassen. Er blickte an sich hinab, sah das Blut, das aus dem Einschussloch quoll. Mit seinen Händen versuchte er noch, den warmen Blutstrom aufzuhalten, doch es nützte nichts. Und dann kippte er einfach um. Er brachte nicht einmal mehr ein letztes Wort zustande. Auch all seine Grausamkeit konnte ihn nicht mehr vor dem Tod retten.




Als ich ihn fallen sah, begann meine Hand zu zittern und Pistole glitt mir aus den Fingern. Meine Knie drohten nachzugeben, doch ich krallte mich an der Wand fest und schaffte es, mich aufrecht zu halten. Übelkeit stieg in mir auf und die konnte ich nicht unterdrücken. Ich übergab mich noch an Ort und Stelle. Bebend wischte ich mir das Erbrochene vom Mund und sah ein letztes Mal auf den Mann, der mich fast zu Tode gefoltert hätte. Eine Blutlache breitete sich langsam unter ihm aus.




Dann fiel mir wieder ein, dass ich hier weg musste. Rudolf musste noch irgendwo hier unten sein und wer wusste schon, was für dunkle Gestalten sich sonst noch hier herum trieben. Ich wollte es nicht erfahren. Auf wackligen Beinen schaffte ich es zur Leiter und kletterte mit letzter Kraft nach oben.




Die kalte Nachtluft war wie eine Erlösung. Doch sie war auch trügerisch. Ich spürte, wie die Kraft meine Glieder verließ und ich drohte, erneut das Bewusstsein zu verlieren. Ich taumelte einige Schritte in den Wald hinein, bloß weg von diesem Bunker, in dem ich Höllenqualen erleiden musste. Aber weit schaffte ich es nicht. Ich brauchte einfach eine Pause und das weiche Moos auf dem Waldboden war so einladend. Ich ließ mich fallen und schnappte nach Luft. Nur ein paar Minuten. Ich musste mich nur ein paar Minuten ausruhen.




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06.05.2012 21:45 stev84 is offline Send an Email to stev84 Search for Posts by stev84 Add stev84 to your Buddy List

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Ohha.. ich bin froh das es Oxana aus dieser Hölle rausgeschafft hat.
Ich war ziemlich überrascht das Oxana diesen Giovannis erschossen hat. Damit hätte ich jetzt nicht gerechnet.
Aber was blieb ihr auch schon anderes übrig. Wenn sie ihn nicht erschossen hätte, dann wäre sie wahrscheinlich immernoch gefangen. Außerdem hat er es ja verdient. Schließlich hätte er Oxana ja auch fast getötet.
Super Fortsetzung.
Ich will meeeeeeeehr! Kanns kaum abwarten! Lächelt

lg, Kimai



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woa hammer geil aber he bald musst du jugendfreigabe machen hmm XDXD
toll echt sehr toll Großes Grinsen
freu mich schon
wow das oxana geschossen hatt wundert auch mich hät ich ihr ned zugetraut




07.05.2012 17:10 imsy90 is offline Search for Posts by imsy90 Add imsy90 to your Buddy List

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@Kimai
Oxana sah einfach keinen anderen Ausweg mehr, als Giovanni umzubringen. Für sie hieß es in dem Moment, sie oder er. Er hätte sie zwar sicherlich nicht sofort umgebracht, aber noch mal hätte sich eine Chance zur Flucht nicht ergeben. Und Giovanni hätte Oxana ganz sicher niemals wieder laufen lassen, selbst wenn sie ihm erzählt hätte, was er wissen wollte.

@Imsy
Ich habe es Kimai ja schon erklärt, Oxana sah keinen anderen Ausweg mehr, als zu schießen.
Ich hoffe, eine Jugenfreigaeb wird nicht notwendig sein. Das waren zudem auch die letzten Bilder das vielleicht erfordern würden. In den nächsten Updates wird es wieder ruhiger, wenn auch nicht undramatischer werden.

Vielen Dank euch beiden für die Kommentar!



Meine Fotostory hier im Forum: Oxana - Wege des Gewissens
10.05.2012 21:04 stev84 is offline Send an Email to stev84 Search for Posts by stev84 Add stev84 to your Buddy List

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Kapitel 96: Ich liebe dich



Ich wäre dort gestorben. Ich wäre dort im Wald gestorben, wenn nicht erneut ein Engel erschienen wäre, um mich zu retten. Es war der gleiche Engel, der mich schon aus meinem Verlies befreit hatte. Er hob mich auf und trug mich durch den Wald. Hin und wieder erwachte ich aus meiner Ohnmacht und sah sein Gesicht….oder ich glaubte es zu sehen. Alles war so unklar und ich war so müde.




„Xana! Xana, wach auf!“. Mit Mühe hob ich meine Augenlider und blickte in mein eigens Gesicht. Nein, nicht mein Gesicht. Es war Joanna die über mir hockte und mir plötzlich eine leichte Ohrfeige verpasste. Der Schmerz weckte mich endgültig auf. Ich blickte mich um und stellte fest, dass ich an einer Straße war. Doch wie ich hierher gekommen war, konnte ich nicht sagen. Eine Erinnerung an einen Mann, der mich durch den Wald trug flackerte kurz auf, doch sie erlosch gleich wieder. Irgendwie hatte ich es scheinbar aus eigener Kraft zur Straße geschafft.




„Mir müssen hier sofort weg.“ Joanna half mir auf und schleppte mich zu einem Wagen, der mit laufendem Motor am Straßenrand stand. Ich bin mir nicht sicher, wie ich es in das Innere des Autos schaffte. Aber als der Motor ansprang und der Wagen sich in Bewegung setzte, fiel ich augenblicklich in einen tiefen, traumlosen Schlaf.







Ich erwachte erst Stunden später. Ich saß immer noch im Auto. Inzwischen war die Morgensonne aufgegangen. Der Schmerz in meinem ganzen Körper erinnerte mich umgehend daran, was passiert war. Ich wollte am liebsten meine Augen wieder schließen und weiter schlafen. Doch jetzt, wo ich einmal wach war, war es dafür zu spät. Ich wusste nicht, ob Joanna bemerkt hatte, dass ich nicht mehr länger schlief. Zumindest ließ sie es sich nicht anmerken. Ich blickte aus dem Fenster und erhaschte einen Blick auf ein Verkehrsschild. „SimNation 130 km, Lisboa 95 km“. In meinem Kopf ratterte es. Wenn das stimmte, dann war ich in Portugal und die SimNation, mein Zuhause, nur noch wenige Kilometer entfernt.




Ich wusste nicht, was Joanna tun musste, damit die Grenzpolizei uns passieren ließ. Und ich wollte es auch gar nicht wissen. Aber ohne Pässe und mit einer blutverschmierten Frau im Wagen dürfte sie einige Schwierigkeiten gehabt haben. Aber Joanna hatte ihre Mittel, und seien es bloß ihre weiblichen Reize. Für mich war nur wichtig, dass ich so schnell wie möglich nach Hause kam.




Ich wechselte kein Wort mit meiner Schwester. Die ganze Fahrt über schwiegen wir uns an. Was hätte ich ihr den auch sagen sollen? Durch das Fenster beobachtete ich, wie sich die Landschaft langsam veränderte und sich das Bild der endlosen Wüste der Sierra Simlone vor mir auftat. Ich spürte, dass ich Zuhause war.




Wir fuhren durch. Alle Geschwindigkeitsbegrenzungen ignorierend, erreichten wir nach etwa 4 Stunden Ganado Alegro. Joanna hielt den Wagen vor dem Motel, an dem ich vor vier Tagen mein eigenes Auto abgestellt hatte, um nach SimVegas zu fahren. Das alles erschien mir plötzlich so unendlich weit zurück zu liegen. Als ob es zu einem anderen Teil meines Lebens gehörte.




Ich stieg aus. Ich war zwar wacklig auf den Füßen, aber ich stand. Der wohlbekannte Geruch der Sierra Simlone stieg in meine Nase. Auch Joanna stieg aus und kam auf mich zu. Sie atmete tief durch, bevor sie zu sprechen begann: „Xana, es tut mir…“. Meine flache Hand schlug in ihr Gesicht, dass ihr Kopf zur Seite schnellte. „Wage es ja nicht, dich bei mir zu entschuldigen, Joanna. Denn das kannst du nicht!“




Mein Blick war hasserfüllt. Joanna musterte mich schweigend. Ich beobachtete mehrmals, wie sie zur einer neuen Entschuldigung ansetzten wollte, doch letztendlich gab sie auf. „Ich habe getan, was ich tun musste, Xana.“ Ihre Worte ließen keine Reue erkennen und in ihren Augen sah ich, dass sie sich tatsächlich keiner Schuld bewusst war. Selbst jetzt erkannte sie nicht, was sie mir angetan hatte. Stattdessen versuchte sie sich herauszureden.




In diesem Moment wurde mir bewusst, dass die Schwester, die ich einst gekannt hatte, vor langer Zeit gestorben war. Die Frau, die jetzt vor mir stand, hatte nichts mehr mit ihr gemein. „Fahr einfach, Joanna. Fahr und verschwinde aus meinem Leben. Halt dich fern von mir und meiner Familie. Schreib mir eine Karte zu Weihnachten, wenn du willst. Ich werde sogar zurück schreiben, aber erwarte nicht mehr von mir, Joanna. Du bist zwar meien Schwester, aber ich bin fertig mit dir.“ Meine Mine war vollkommen ausdruckslos, als ich sprach und ebenso klang meine Stimme. Joanna verzog keine Mine, stieg in ihr Auto und fuhr los. Ich blieb alleine an dem kleinen Motel zurück.







Bevor sie davon fuhr, reichte Joanna mir eine Tasche mit meinen persönlichen Gegenständen. Unter anderem war auch mein Autoschlüssel dabei. Joanna dachte mit, zumindest das konnte ich ihr nicht vorwerfen. Es blieb aber immer noch mehr als genug übrig. Ich setzte mich ins Auto und fuhr los Richtung Sierra Simlone Stadt, Richtung Simlane 10, Richtung Zuhause. Ich sah meine Straße, mein grünes Haus. Ich bog in die Auffahrt ein und stellte den Motor des Wagens ab. Und dann bleib ich einfach darin sitzen. Ich blickte in den Rückspiegel und sah plötzlich zum ersten Mal mein entstelltes Gesicht, verschmiert von meinem eingetrockneten Blut. Geistesabwesen versuchte ich es mit meinen Händen abzureiben, doch das brachte rein gar nichts.




Die Tür des Hauses öffnete sich und ich sah Dominik auf das Auto zukommen. Er lachte. „Hey, Brodlowska, warum bist du schon wieder hier? Du solltest doch erst in zwei Tagen zurückkommen. Jetzt liegt mein Geliebte noch im Bett.“ Ich öffnete die Tür des Wagens und stieg zitternd aus. Plötzlich hörte ich Dominik nur noch aufgeregt rufen und er stürmte auf mich zu.




Ich ließ mich einfach in seien Arme fallen. „Brodlowska, was ist passiert. Um Gottes willen, du bist voller Blut. Wer hat dir das angetan. Ich werde dieses Schwein umbringen, ich schwöre es dir.“ Das musste er nicht, denn das hatte ich schon selbst erledigt. Ich schmiegte mich einfach nur an seinen Körper und ließ meinen Tränen freien Lauf. Er hielt mich fest in seinem Arm, strich über mein verklebtes Haar und küsste mich immer wieder zur Beruhigung. Doch ich konnte nicht aufhören zu weinen. Und ich wollte es nicht einmal. Ich wollte, dass er mich für immer so hielt und mich nie wieder los ließ.




Schließlich blickte ich in sein Gesicht und strich ihm mit zittriger Hand über die Wange. Dominiks Augen waren feucht vor Tränen und sein besorgter Blick reichte bis tief hinein in mein Herz. „Ich liebe dich, Dominik“. Die Worte kamen einfach so über meine Lippen. Dominik nahm meinen Kopf in seien großen Hände und küsste mich auf meine aufgeplatzten Lippen. „Ich weiß, Brodlowska“, sagte er immer wieder, „das weiß ich doch“.




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13.05.2012 17:58 stev84 is offline Send an Email to stev84 Search for Posts by stev84 Add stev84 to your Buddy List

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